Energieausweis

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Dieser Beitrag wurde am 25. Januar 2020 ver├Âffentlicht und k├Ânnte veraltete Informationen enthalten.
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Grunds├Ątzlich gilt: Jeder, der ein Haus oder eine Wohnung verkaufen oder vermieten will, ben├Âtigt einen Energieausweis. Fehlt der Energieausweis zur Besichtigung oder wird gegen die Vorgaben des Gesetzgebers versto├čen, drohen Bu├čgelder bis zu 15.000 Euro. Deshalb sollten Sie beim Energieausweis Einiges beachten.

Sie haben sich nach reiflicher ├ťberlegung dazu entschlossen, Ihr Eigenheim aufzugeben und in einem altersgerechten Domizil Ihr Rentnerdasein sorgenlos zu genie├čen? Gerade wer dann den Haus- oder Wohnungsverkauf in Eigenregie durchf├╝hrt, muss eine Sache unbedingt fristgerecht ber├╝cksichtigen: Ein Energieausweis muss zwingend vorliegen, andernfalls drohen hohe Bu├čgelder. Es empfiehlt sich, eine umfassende Beratung in Anspruch zu nehmen.

Der Energieausweis dokumentiert steckbriefartig den Energiestandard eines Hauses, also wie viel Energie das Haus verbraucht. Vereinfacht dargestellt wird das anhand der Energieeffizienzklassen. Die Skala reicht von Klasse A+, einem sehr guten Verbrauchswert, bis zu Klasse H, was einen sehr hohen Energieverbrauch anzeigt. Au├čerdem findet man allgemeine Angaben zum Geb├Ąude, wie das Baujahr des Hauses und die Art der Heizung, also beispielsweise ├ľl oder Gas.

Es gibt zwei Arten von Energieausweisen. Den Bedarfsausweis und den Verbrauchsausweis. Den Unterschied zwischen Verbrauchsausweis und Bedarfsausweis kann man sich mit dieser kleinen Eselsbr├╝cke merken: Der Bedarfsausweis bedarf einer Berechnung. Und zwar einer, der keine Verbrauchswerte zu Grunde liegen. Das ist bei Neubauprojekten oft der Fall. Die zuk├╝nftigen Energieverbr├Ąuche m├╝ssen schon in der Planungsphase ├╝ber eine aufwendige Berechnung ermittelt werden. Dabei werden s├Ąmtliche Faktoren wie die D├Ąmmung der Au├čenwand, die Energieklassen der Fenster und die Heizungstechnik einbezogen. Aber auch die Lage des Geb├Ąudes und die Bauform spielen eine Rolle. Die theoretische Grundlage dieser Berechnung ist immer gleich, damit Energiewerte von Geb├Ąuden objektiv vergleichbar werden. Dennoch sind die Werte mit Vorsicht zu betrachten. Denn sie ber├╝cksichtigen nicht das eigene Heizverhalten oder den typischen Energieverbrauch eines Haushalts.

Die tats├Ąchlichen Verbrauchswerte eines Haushalts sind immer individuell und davon abh├Ąngig, in welcher Komfortzone sich die Bewohner wohlf├╝hlen. Wer gerne lang duscht und in sich in seiner Wohnung gern bei kuscheligen 24 Grad Celsius aufh├Ąlt, hat nat├╝rlich eine schlechtere Energiebilanz als jene Verbraucher, die regelm├Ą├čig die Heizung abdrehen, wenn sie das Haus verlassen.

Entscheidend ist also: die Heizung und Warmwassernutzung. Der Verbrauchsausweis gibt die tats├Ąchlich verbrauchte Energie eines Hauses an, indem der reale Verbrauch gemessen wird. Er wird mit den Zahlen der Heizung und der Warmwasserbereitung erstellt. Beides wird in Kilowattstunden pro Jahr und Quadratmeter Geb├Ąudenutzfl├Ąche angegeben. Grundlage f├╝r die  Berechnung sind meist Heizkostenabrechnungen der letzten drei Jahre. Der Verbrauchsausweis ist zwar nicht so aussagkr├Ąftig wie der Bedarfsausweis, daf├╝r aber g├╝nstiger in der Erstellung.

Bei der Erstellung sollte aber darauf geachtet werden, wer ihn erstellt. Im Internet gibt es viele g├╝nstige Angebote, aber da sollte man vorsichtig sein, denn die Qualit├Ąt ist oft mangelhaft. Am sichersten ist es, wenn Sie sich dabei beraten lassen. Durch ihre langj├Ąhrige Erfahrung wissen Immobilienexperten, wer Ihnen einen geeigneten Energieausweis ausstellen kann. Dies sind in der Regel qualifizierte und zugelassene Fachleute wie Architekten, Ingenieure, Handwerksmeister mit entsprechender Zusatzausbildung oder Energieberater ausstellen. Dabei sollten Sie auf die Unabh├Ąngigkeit der Berater achten. Beim Bundesamt f├╝r Ausfuhrkontrolle (BAFA), der KfW-Bankengruppe oder der deutschen Energie-Agentur (dena) finden Sie Listen mit unabh├Ąngigen und qualifizierten Fachleuten.

Haben Sie Fragen zum Energieausweis? Lassen Sie sich von unseren Experten beraten.

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